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Emotionen im Berufsalltag: Damit umgehen ist lernbar.

Emotionen begleiten uns tagtäglich, im Privaten, beim Sport und im Berufsleben. Sie entstehen in Meetings, während Feedbackgesprächen, in Konfliktsituationen, unter Zeitdruck oder in Phasen von Veränderungsprozessen. Es hält sich jedoch hartnäckig die Vorstellung, Professionalität bedeute vorwiegend eines: sachlich bleiben, funktionieren, Emotionen im Griff haben. Stark sein. Bloss keine Tränen zeigen.


Das funktioniert nicht! Gefühle lassen sich nicht einfach abschalten. Sie wirken. Immer. Bewusst oder unbewusst. Die Frage ist daher nicht, ob Emotionen da sind. Sondern wie Sie mit ihnen umgehen.


Ein bewusster Umgang mit Emotionen im Berufsalltag ist heute eine wichtige Kompetenz. Und er ist lernbar.


Berufliche Neuorientierung: Ein klarer Plan für Ihren nächsten Karriereschritt.
Emotionen im Berufsalltag: Selbstregulation ist lernbar.

Emotionen im Berufsalltag sind keine Schwäche

Emotionen sind meist automatische Reaktionen auf innere oder äussere Reize. Sie entstehen schneller als bewusste Gedanken und geben uns wichtige Hinweise:

  • Ärger kann auf überschrittene Grenzen hinweisen

  • Unsicherheit macht auf fehlende Klarheit oder ungenügende Informationen aufmerksam

  • Angst ist eine Warnung, sie signalisiert ein erlebtes Risiko

  • Freude zeigt, dass etwas stimmig ist und mit den eigenen Werten übereinstimmt


Emotionen im Berufalltag sind keineswegs ein Störfaktor. Sie machen uns menschlich. Was aber viele von uns früh gelernt haben, ist, Gefühle zu unterdrücken („Reiss dich zusammen.“), sie zu rationalisieren („Das ist doch nicht so schlimm.“) oder sie impulsiv auszuleben (z. B. durch Rückzug, Ironie oder Ärger). Kurzfristig mag das hilfreich erscheinen. Langfristig entstehen jedoch Spannungen, innerlich fühlbar und im Aussen sichtbar.


Gerade im beruflichen Kontext wirken Emotionen stärker, als vielen bewusst ist. Sie beeinflussen etwa Entscheidungsprozesse, Kommunikationsverhalten, Konfliktdynamiken, Führungsverhalten, Motivation und Leistungsfähigkeit.


Typische Anzeichen für einen unbewussten Umgang mit Emotionen im Berufsalltag sind:

  • Sie reagieren schneller, als Sie eigentlich möchten.

  • Sie ärgern sich länger, als es der Situation angemessen wäre.

  • Sie vermeiden Gespräche, obwohl sie notwendig wären.

  • Sie fühlen sich innerlich angespannt, obwohl nach aussen alles „funktioniert“.


Besonders herausfordernd wird es bei Rollenwechseln, etwa beim Schritt in eine erste Führungsfunktion, bei wachsender Verantwortung oder in Phasen beruflicher Neuorientierung. Alte Bewältigungsstrategien greifen nicht mehr. Neue sind noch nicht etabliert. Hier kommt nun die Selbstregulation ins Spiel.


Selbstregulation: Zwischen Reiz und Reaktion entsteht Handlungsspielraum

Selbstregulation bedeutet nicht, Emotionen zu kontrollieren oder zu unterdrücken. Eher geht es darum, die eigenen Gefühle bewusst wahrzunehmen, einzuordnen und konstruktiv zu steuern. Konkret heisst das:

  • Emotionen frühzeitig erkennen

  • sie benennen können

  • ihre Botschaft verstehen

  • bewusst entscheiden, wie Sie reagieren möchten


Zwischen einem äusseren Reiz und Ihrer Reaktion entsteht ein innerer Raum. In diesem Raum liegt Ihre Wahlfreiheit. Nutzen Sie diesen Moment der Wahlfreiheit!


Menschen mit gut entwickelter Selbstregulation bleiben auch unter Druck handlungsfähig. Sie reagieren reflektiert statt impulsiv. Sie kommunizieren klarer, setzen Grenzen professionell und treffen tragfähigere Entscheidungen. Selbstregulation ist damit eine wichtige Grundlage für eine wirksame Selbstführung. Denn wer sich selbst nicht regulieren kann, läuft Gefahr, unbewusst Druck weiterzugeben oder sich innerlich zu erschöpfen.


Wie Coaching hilft, den Umgang mit Emotionen gezielt zu entwickeln


Viele Fach- und Führungskräfte wissen rational, dass sie anders reagieren möchten, schaffen das jedoch im entscheidenden Moment nicht. Coaching kann Sie dabei unterstützen, dies zu lernen. Denn ein professionelles Coaching bietet einen geschützten Raum, in dem Emotionen reflektiert werden dürfen – ohne Bewertung und mit klarer Zielorientierung. Im Coaching können Sie sich selbst besser kennenlernen.


Während meiner Arbeit als Business Coach erlebe ich immer wieder, dass Menschen dank des Coachings vieles erreichen können. Beispielsweise:

  • Erkennen von emotionalen Auslösern (sogenannten Triggern) im Berufsalltag

  • körperliche Stresssignale erkennen und einordnen

  • wiederkehrende Muster verstehen

  • alternative Reaktionsmöglichkeiten entwickeln

  • schwierige Gespräche innerlich vorbereiten und souverän durchführen


Selbstregulation entsteht durch Bewusstheit und Übung. Coaching begleitet diesen Prozess strukturiert und praxisnah. Dabei geht es nicht um Therapie oder eine Vergangenheitsanalyse, sondern um Ihre aktuelle berufliche Wirksamkeit und Entwicklung.


Möchten Sie Ihren Umgang mit Emotionen gezielt stärken?

Ein bewusster Umgang mit Emotionen verändert nicht nur Ihre berufliche Wirkung – sondern auch Ihren persönlichen Zufriedenheitsgrad.


➡️ Gerne unterstütze ich Sie dabei. In einem unverbindlichen Erstgespräch klären wir, wo Sie aktuell stehen, welche Situationen Sie besonders herausfordern und wie ein individuelles Coaching zur Stärkung Ihrer Selbstregulation aussehen kann.


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Hallo, ich bin Lotte Elderhorst

Business Coach & HR Interim Managerin mit einer Leidenschaft für Talententwicklung.


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Business Coach Seminarleiterin HR-Consultant
Lotte Elderhorst - Elderhorst GmbH

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